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JavaServer Faces bietet verschiedene Möglichkeiten, mit einem Formular Parameter mitzugeben, das mit dem Tag <h:commandButton> erzeugt wird.
Als Beispiel dient hier ein Szenario, in dem ein Buch einem Warenkorb hinzugefügt wird, indem dem Warenkorb eine bookId übergeben wird.


Irgendwann kommt der Moment, an dem es Zeit ist, das wärmende Nest der Eclipse-Entwicklungsumgebung zu verlassen, und die Web-Anwendung in der freien Wildbahn auszuprobieren. In Eclipse muss der Entwickler sich nur um wenige Dinge kümmern, um seine Web-Anwendung auf dem Tomcat laufen zu lassen: Den Tomcat herunterladen, als Laufzeitumgebung hinzufügen und damit einen neuen Server einrichten. Die Web-Anwendung hinzugefügt, und die Anwendung läuft anstandslos ohne weitere Konfiguration.

Etwas mehr Aufwand steht an, wenn man die Web-Anwendung direkt auf dem Tomcat verteilen (neudeutsch: deployen) will, hier am Beispiel des Tomcat 6 gezeigt. Gedanken muss man sich um mehrere Aspekte machen:

Wie muss ich die Pfade der Bestandteile der Web-Anwendung anpassen?
Wie übertrage ich die Web-Anwendung auf den Tomcat?
Wie muss ich Tomcat konfigurieren?

Beim Tomcat handelt es sich um einen quelloffenen Webcontainer und Webserver, der (in der Version 6) die Spezifikationen für Java Servlet 2.4 und JavaServer Pages 2.1 implementiert. Tomcat fügt sich aus drei Bestandteilen zusammen: Catalina ist der Servlet-Container, Jasper ist die JSP-Engine und Coyote ist der HTTP Connector. Dass sich Tomcat an die genannten Spezifikationen hält, bedeutet auch, dass eine Web-Anwendung den Anforderungen dieser Spezifikationen entsprechen muss.


Einige Kleinigkeiten später: Mein Zeitungsclient ist lebendig und aktiv und verrichtet klaglos seine Arbeit. Er musste allerdings ein paar Umbauarbeiten über sich ergehen lassen. Die Ansichten fürs Herunterladen und die Einstellungen haben sich geändert. In diesem Beitrag geht es aber um die Ansicht, die man beim Herunterladen sieht, nämlich um den Fortschrittsbalken.

Swing hat dafür eine eigene Komponente, die JProgressbar. An sich eine sehr schön anzuschauende Lösung, die man auch variieren kann. Im Film ist der in der grafischen Oberfläche integrierte Balken zu sehen:


Zur Begrüßung ein Fenster, so ist Ubuntu standardmäßig eingerichtet. Die grafische Anmeldung, die der Benutzer vor dem eigentlichen Start des Desktops sieht, verwaltet seit Ubuntu 11.10 der Displaymanager LightDM. Davor verwendete Ubuntu für diesen Zweck noch den Displaymanager des GNOME-Projekts, GDM. Das war in mancher Hinsicht nicht von Vorteil. Desktop-spezifische Displaymanager brauchten die Bibliotheken des Desktops, ein Wechsel zu einem anderen Displaymanager brachte die Notwendigkeit mit sich, entsprechende Bibliotheken nachzuinstallieren. LightDM geht den Desktop-übergreifenden Weg und unterstützt den Einsatz beliebiger Toolkits.


Viel ist geschrieben worden über das Für und Wider von Unity, Standard-Oberfläche von Ubuntu seit 11.04, und Gnome 3, Nachfolger des klassischen Gnome und mittlerweile Konkurrent von Unity.
Für mich überwiegt deutlich das Wider. Einerseits hat das damit zu tun, dass ich mit dem klassischen Gnome sehr gut zurecht komme und mich seinerzeit beim Wechsel von Suse zu Ubuntu gegen das für meine Zwecke überladene KDE entschieden habe. Andererseits scheinen mir Unity und Gnome 3 einen generellen Trend in der Entwicklung von Software widerzuspiegeln, der dem vermeintlich ästhetisch ansprechenden Design Vorzug vor Nutzbarkeit und Funktionalität - und im Falle von Linux Vorzug vor der individuellen Konfiguration des Systems - gibt.

Canonical hat auf die kritischen Stimmen gehört und bietet zumindest bis einschließlich 12.04 als Alternative das klassische Gnome an. Dies allerdings nur in Form eines Ausweichmodus, der auch nicht genau dem klassischen Gnome entspricht, aber ihm ohne weitere Änderungen schon recht nahe kommt. Händisch lässt sich dieser Modus so einstellen:
sudo apt-get install gnome-session-fallback
Nach dem Abmelden bietet die Login-Seite zusätzlich die beiden Auswahlpunkte GNOME Classic und GNOME Classic (No effects) an.

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